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Partnerschaft Guadalajara

¡Bienvenido!

Die Schulpartnerschaft bietet tolle Möglichkeiten

Ein Bericht über den Mexikoaustausch 2012

Während die meisten Schüler der Gyula Trebitsch Schüler ihre wohl verdienten Ferien genießen, schwitzen die Schüler unseres Mexikoaustausches an der Deutschen Schule Guadalajara beim Ausfüllen von Arbeitsblättern. Dort gibt es zwischen den Sommerferien und Weihnachten nur vereinzelt freie Tage.

Auch am Tag der Deutschen Einheit, dem 3. Oktober, gab es an der Schule nur eine kleine Feier, der Schulbetrieb läuft ansonsten normal weiter. Für unsere Schüler war es überaus interessant zu sehen, wie mexikanische Schüler die Teilung Deutschlands und den Mauerfall in Szene setzten. Mit viel Schauspiel, Musik und Tanz – typisch mexikanisch – wurden Stationen der deutschen Nachkriegsgeschichte dargestellt. Für viele Schüler war es überraschend zu sehen, dass einige Lehrer, die den Mauerfall miterlebt haben, bei der Erinnerung an die damaligen Ereignisse tatsächlich feuchte Augen bekamen. Beindruckend war auch, dass an der Feier alle Schüler, alle Lehrer, das gesamte Personal und zahlreiche Eltern teilnahmen.

Für viele unserer Schüler geht der Austausch schon bald in die zweite Hälfte. Die Eingewöhnungsphase verlief bei allen absolut problemlos, wenn man von zwei Krankheitsfällen absieht. Das Heimweh konnte dank Skype auf einem erträglichen Maß gehalten werden. Fasziniert waren alle Schüler wie sie in ihren Familien aufgenommen wurden. Nach Aussage unserer Schüler werden dort offenbar Wünsche von den Lippen abgelesen oder die mexikanischen Gasteltern besitzen die Fähigkeit Gedanken lesen zu können. Unsere Tonndorfer waren regelrecht begeistert, wie gut es in den Familien läuft, auch wenn die Verständigung manchmal zwischen Spanisch, Englisch und „Händen und Füßen“ wechselt. Auf jeden Fall äußerten schon nach wenigen Tagen einige Schüler den Wunsch ihren Aufenthalt zu verlängern, Mexiko in Zukunft bereisen zu wollen oder gar nach der Mittleren Reife ein ganzes Jahr nach Guadalajara an die Schule zu wechseln.

Eigentlich gab es nur zwei kleine „Knackpunkte“, die bei der begleitenden Lehrkraft der Gyula Trebitsch Schule eher zu einem Schmunzeln denn zu Besorgnis führten:

1. Die Schüler an der Deutschen Schule Guadalajara müssten zu viel lernen, vor allem vor den Klassenarbeiten und an Wochenenden …

2. Für den Austausch sollte man sich mehr Zeit als sechs Wochen nehmen …

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