Aktivitäten

Dialog P

02.11.2017

 

Am 28. September 2017 nahmen die Oberstufenschüler/innen des PGW Profils an einer Veranstaltung namens Dialog P teil.

Auf diese bereiteten sich die Schüler und Schülerinnen im Hinblick auf die folgenden Themen bzw. Fragen vor:

1.) Soll die Hamburger Polizei mehr Rechte erhalten?

2.) Soll Hamburg den Zugang zur gymnasialen Oberstufe schwieriger machen?

3.) Soll Hamburg trotz Olympia-Ablehnung das Ziel „Internationale Sportstadt“ behalten?

4.) Soll Medienbildung in Hamburg Pflichtfach werden?

5.) Soll Hamburg Sport-Stipendien ausschreiben, um wieder Sportstadt zu werden?

6.) Soll es in Hamburg mehr Videoüberwachung geben?

An dem Morgen trafen sich die Schülerinnen und Schüler in der Pausenhalle und begaben sich in ihre Gruppen. Zu Gast waren vier Parteien mit jeweils einem Mitglied: SPD, CDU, die Grünen und die AfD.

Zu Beginn stellten sich die Politiker vor. Danach setzten sich die Politiker an einen Tisch und es gab ein Warm-Up-Spiel mit Fragen und mit jeweils vier vorgegebenen Antworten. Danach durften die Schüler mit den Politikern über ihre Themen reden. Die Politiker waren sehr offen. Es ließ sich gut mit ihnen reden und sie gingen auf Fragen auch immer gut ein.

Trotz der weitgehend gelungenen Dialoge sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es eine Partei sich nach Eindruck der Schüler nicht professionell verhielt. Schülerinnen und Schüler, die offensichtlich einen Migrationshintergrund haben, fühlten sich von ihrer Vertreterin anders behandelt und weniger in das Gespräch eingebunden.

Grundsätzlich war es aber sehr interessant, mit Politikern zu sprechen und überhaupt diese Erfahrung zu machen. Noch besser wäre es gewesen, wenn die Schüler nicht nur über die ihnen vorgegebenen Themen hätten sprechen können, sondern auch über Themen, die sie beschäftigen und interessieren.

Von Sarah Salem, Merve Nazzeri und Richlove Acheampong (S1)

Anmerkung der Schulleitung:

Das inakzeptable Verhalten der im Text erwähnten Politikerin wurde dem Projekträger Kumulus e.V. zurückgemeldet und im Unterricht aufgegriffen. Zudem steht es nicht in Einklang mit der durch das Siegel "Schule mit Courage - Schule ohne Rassismus" zum Ausdruck kommenden Grundhaltung unserer Schule.

 

 

 
 
 
 
 
 
 

Kommentare

Wir freuen uns über Deine konstruktive Meinung und behalten uns vor, gehaltlose, persönlich verletzende und themenfremde Kommentare zu löschen.

Wenn Du nicht angemeldet bist, wird Dein Kommentar von der Redaktion zuerst geprüft und dann freigeschaltet.